Warum Photovoltaik-Anlagen gereinigt werden müssen
Photovoltaikanlagen sind 24 Stunden am Tag der Witterung ausgesetzt. Dabei wirken nicht nur Regen, Wind, Schnee oder Sonne auf die Module ein. Verschmutzungen durch Luftverschmutzung, Staubentwicklung, Straßenverkehr, Vogelkot, fallendes Laub oder Nadeln von in der Nähe wachsenden Bäumen können den Solarmodulen auf die Dauer ganz schön zusetzen. Immer wieder wird auf die Reinigungskraft von Regen oder auch Schnee für die Solarmodule hingewiesen. Unbestritten hilft ein heftiger Regenguss, oberflächliche Verschmutzungen wie liegen gebliebene Blätter oder Staub abzuwischen. Das gilt aber definitiv nicht für verkrustete Verschmutzungen wie stark ätzenden, in der Sonne angebackenen Vogelkot — und auch nicht für Verschmutzungen, die sich an den Rändern der Modulrahmen festsetzen. Erst ab Neigungen größer als 12° beginnt für mitteleuropäische Standorte die Selbstreinigung der Module. Durch eine regelmäßige manuelle Reinigung lassen sich die Anlagenerträge je nach Standort deutlich erhöhen — in verschiedenen Untersuchungen wird von 2 % bis zu 7 % ausgegangen. Bei der Reinigung Ihrer PV-Anlage nutzen wir ausschließlich entmineralisiertes Wasser: reines H₂O, das im Gegensatz zu herkömmlichem Wasser keine Mineralien wie Kalk, Kalium, Kalzium oder Magnesium enthält. Kalkflecken, Schlieren oder sonstige Wasserrückstände werden so vermieden — das Ergebnis: perfekt schlierenfreie Module.
Häufige Fragen
Wie oft sollte eine PV-Anlage gereinigt werden?
Die Häufigkeit hängt vom Standort ab. In ländlichen Regionen genügt meist eine Reinigung pro Jahr, in Städten alle zwei Jahre. Industriegebiete benötigen regelmäßige Aufmerksamkeit.
Kann die Reinigung die Module beschädigen?
Nein. Wir verwenden weiche Spezialborsten und ausschließlich entmineralisiertes Wasser ohne Chemie — schonend für Glas und Beschichtung. Unsachgemäße Reinigung mit falschen Mitteln kann dagegen Glaskorrosion oder Kratzer verursachen.
Wie viel mehr Ertrag bringt die Reinigung?
Saubere Module können ihre Leistung um bis zu 30 Prozent steigern. Umgekehrt verliert eine ungepflegte Anlage in ein bis zwei Jahren bis zu 20 % ihrer Energieleistung.